Freiwillige aus England, Russland, Dänemark, Israel, Italien, Spanien, Griechenland, Luxemburg, Türkei, Norwegen, Frankreich, Ungarn, Holland mit Bundesligaprofi Hanno Balitsch im IBZW |
Artem aus Sibirien, Sultan aus der Türkei, Netaoren aus Israel, Francesca aus Italien, Jon aus Norwegen - da staunte selbst Hanno Balitsch nicht schlecht, als der Bundesligaprofi (252 Bundesligaspiele) auf dem Weg von Hannover zur Vertrags- unterzeichnung nach Leverkusen in Witzenhausen Station machte.
So viele sympathische junge Menschen aus so viel verschie- denen Ländern:
sie alle sind Teilnehmer eines Seminars des Europäischen Freiwilligendienstes (EFD) im IBZW, das Hanno Balitsch als Toleranzbotschafter des vom IBZW koordinierten Projekts „ballance hessen” besuchte.
Hatten die Freiwilligen entlang der Stichworte „Meine Arbeit, meine Wohnung, meine Kollegen, Überraschungen und Enttäuschungen” ihre EFD-Projekte präsentiert, nahm Hanno den Ball gerne auf und beschrieb sein Leben als Fußballprofi. „Eine interessante Erfahrung, sich mit jungen Leuten auszutauschen, bei denen Fußball nicht so im Mittelpunkt steht”, so der aus Südhessen stammende Kicker, nachdem sich Baryl aus England auf die Frage nach seinem WM-Tipp erstaunt darüber zeigte, dass heuer überhaupt eine WM stattfindet.
Aber nicht nur der Besuch des IBZW-Seminars hatte Hanno gefallen: „Eine total schöne Stadt mit einem tollen Uni-Campus” so Hanno bei seiner Abfahrt Richtung Reichensachsen, wo er auf dem Weg zur Vertragsunterzeichnung mit Rudi Völler und Jupp Heynckes noch einen Besuch zum 100. Geburtstag des SV Reichensachsen abstattete und sich auch hier mit Geduld und Interese dem Gespräch mit Verantwortlichen und Jugendspielern stellte. So brachte es der SVR-Vorsitzende Hans-Peter Apel auf den Punkt: „Danke Hanno - und alles Gute in der Europa League! Wir werden Dich jetzt noch genauer im Blick behalten.” Und Hanno meinte zum Abschied, hier sei es so schön gewesen wie bei sich zu Hause beim SV Ahlsbach-Hähnlein - wahrscheinlich das schönste Kompliment, was uns Hanno im Werratal machen konnte.
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