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Jubiläumsfeier - 10 Jahre IBZW (18.01.2011) Print E-mail
Jubiläum 10 Jahre IBZW Jubiläum 10 Jahre IBZW - Andrea Jeppe-Glameyer, Landrat Stefan Reuß, Christine Thon, Bürgermeisterin Angela Fischer, Michael Glameyer
Foto: Thomas Kopietz
Am 18.01.2011 feierte das IBZW mit Freunden und Partnern das 10-jährige Firmenjubiläum in den Seminarräumen der "Remise" in der Steinstraße 19. Nach der Gründung des IBZW als eigenständige gemeinnützige GmbH durch die Gesellschafter Andrea Jeppe-Glameyer, Michael Glameyer und Christine Thon in 2000, fand  das 1. Seminar zum Europäischen Freiwilligendienst EFD vor genau 10 Jahren in denselben Räumen statt.
Als besondere Ehrengäste aus der Region waren Angela Fischer, Bürgermeisterin der Stadt Witzenhausen und Stefan Reuß, Landrat des Werra-Meißner-Kreises der Einladung gefolgt. Von den überregionalen Partnern des IBZW waren Gerhard Hilgers (Geschäftsführer Hessischer Fußballverband), Jürgen Kerwer (Ständiger Vertreter des Direktors der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung), Armin Kraaz (Leiter Leistungszentrum Eintracht Frankfurt), Eric Maas (Geschäftsführer Sozialstiftung d. hessischen Fußballs), Jens Uwe Münker (Geschäftsführer FSV Frankfurt, Vorsitzender der HFV-Kommission Integration und Gewaltprävention) sowie Christof Kriege (Programmreferent Deutsche Agentur Jugend) angereist.
Nach der Begrüßung durch das IBZW und Bürgermeisterin Angela Fischer stellte Michael Glameyer das IBZW mit seinen Programmkomponenten in einem Kurzportrait vor. Neben der inhaltlichen Dimension hierzu kurz folgende Zahlen aus dem Zeitraum 2001 - 2011:
Es besuchten 2.627 Freiwillige, davon 1.178 ausländische Freiwillige 169 Seminare „Europäischer Freiwilligendienst“ im IBZW
Bei ballance wurden gemeinsam mit ca. 100 Netzwerkpartnern 350 Veranstaltungen organisiert, in denen 3.600 Multiplikatoren, Betreuer, Sozialpädagogen und Trainer ca. 30.000 Kinder und Jugendliche (davon ca. 10.000 Mädchen und 20.000 Jungen) in Aktivitäten einbanden und für Toleranz, Fair Play und Respekt sensibilisierten.
Als Auftakt zu einer abwechslungsreichen Vorstellungsrunde der einzelnen Gäste, stellten Prof. Dr. Eckhard Baum (Professor i.R., ehem. DITSL-Geschäftsführer) und Dr. Christian Hülsebusch (DITSL-Geschäftsführer) den Hintergrund und die Entwicklung des DITSL (Deutsches Institut für Tropische und Subtropische Landwirtschaft) als unmittelbare Nachbarn und Partner vor Ort vor.
In seinem Grußwort betonte Landrat Stefan Reuß die besondere Fähigkeit von Geschäftsführer Michael Glameyer, auch bei überregionalen Institutionen Überzeugungsarbeit zu leisten und als zuverlässiger Netzwerkpartner professionell zu agieren. Stefan Reuß würdigte ausdrücklich auch die engagierte und verlässliche Arbeit von Andrea Jeppe-Glameyer und überhaupt des IBZW-Teams einschließlich des IT-Mitarbeiters Jürgen Bierwirth, das 'als kleine Mannschaft Großes leistet'.
Es folgte der Segen von Pfarrer Heimann aus Gertenbach, der dem IBZW mit "Oh Herr, mach mich zum Werkzeug Deines Friedens..." das Gebet des Franz von Assisi überreichte.
Es folgten 3 hochinteressante Talkrunden:
zunächst gaben Armin Kraaz und Jens-Uwe Münker Einblicke in Ihr Arbeitsfeld Fußball. Kraaz, Leiter des Leistungszentrums und verantwortlich für die Jugend von Eintracht Frankfurt freute sich über die deutsche Meisterschaft der B-Jugend. Er selber war bereits als Jugendspieler A-Jugendmeister geworden. Jens-Uwe Münker, als Geschäftsführer des FSV Frankfurt nach dem Rücktritt des langjährigen "Machers" Bernd Reisig in besonderer Verantwortung musste "vorsichtshalber" die Lizenz für die 1. Bundesliga beantragen, da man derzeit nur einen Sieg von einem Aufstiegsplatz entfernt ist. Die Büros von Kraaz und Münker, durch ballance seit 2003 freundschaftlich verbunden, liegen übrigens nur 400 m Luftlinie auseinander.
Gerhard Hilgers als Geschäftsführer des Hessischen Fußballverbands und Eric Maas, sein Stellvertreter und Geschäftsführer der Sozialstiftung des hessischen Fußballs haben ihre Büros beide in der Otto Fleck Schneise in Frankfurt in Sichtweite der Commerzbankarena, wo im Sommer 2011 Spiele der Frauen-WM stattfinden. „Das Spiel Deutschland - Nigeria wird ausverkauft sein“ und wir erwarten nach der WM 2006 ein zweites großes Spektakel, auf das wir uns freuen, so Hilgers und Maas unisono.
Jürgen Kerwer als Referatsleiter der HLZ und Christof Kriege, Programmreferent JUGEND in Bonn wiesen auf die zunehmende Bedeutung von Jugendbildung in Europa hin. Themen wie Nachhaltigkeit und Interkulturelles Lernen wirken sich auf das Zusammenleben der Regionen und Generationen aus. Auch ist es wichtig, junge Menschen für bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen, so Kriege. Kerwer ergänzte, dass sich Demokratie auch an der Frage des "Panaschieren und Kumulieren" üben lässt: so funktioniert nämlich am 27.03.2011 die Kommunalwahl in Hessen - und wir stellen fest, dass sich viele Jugendliche für unsere entsprechenden didaktischen Lernangebote interessieren.“
"...Abschliessend bestand die Gelegenheit, bei einem Imbis und Getränken untereinander weiter ins Gespräch zu kommen ...was intensiv genutzt wurde."
 

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